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Bonimo
Bonimo ist ein Onlineshop mit "Jetzt kaufen, später zahlen"-Funktion. Kunden kaufen dort Gutscheinkarten, Tankgutscheine und Gaming-Guthaben, unter anderem für Amazon, Zalando, Lieferando, Uber Eats, PlayStation, den Apple App Store und den Google Play Store. Die Gutscheine sind sofort verfügbar und bezahlt wird später.
Bonimo ist kein klassischer Kredit. Statt Zinsen zahlt man eine Mitgliedsgebühr, und der Kaufbetrag wird automatisch abgebucht, sobald das nächste Gehalt eingeht. Das Limit legt Bonimo nicht über eine Schufa-Abfrage fest, sondern anhand der Kontodaten aus dem Online-Banking.
Über Bonimo
- Betreiber: Monet Financial Technologies GmbH
- Gegründet: 2020
- Sitz: Nürnberg
Kosten und Konditionen
Bei Bonimo fallen keine Zinsen an. Wer dort einkaufen will, benötigt die kostenpflichtige Mitgliedschaft. Wie hoch die Gebühr ist und zu welchen Konditionen, hängt vom gewählten Plan ab und wird erst im Bestellprozess angezeigt. Wer einen Gutschein sofort haben möchte, kann eine Expressgebühr zahlen, deren Höhe je nach Produkt schwankt. Eine feste Laufzeit gibt es nicht: Der Betrag wird automatisch vom Konto abgebucht, sobald Gehalt oder andere Zahlungen eingehen.
Anmeldung und Bestellung
- App herunterladen und mit den persönlichen Daten registrieren.
- Eine Zahlungsart hinterlegen.
- Den Online-Banking-Zugang verknüpfen, damit Bonimo einen elektronischen Kontoauszug abrufen kann.
- Nach der Kontoprüfung wird das persönliche Limit angezeigt.
- Gutscheine auswählen und bestellen, auf Wunsch mit Expresszustellung gegen Aufpreis.
Die Kontoprüfung dauert laut Bonimo in Einzelfällen länger. Nicht jeder Antragsteller wird für die Funktion freigeschaltet.
Die Vor- und Nachteile einer Bonimo-Mitgliedschaft
Vorteile:
- Auf Einkäufe fallen keine Zinsen an.
- Es gibt keine Schufa-Abfrage. Das Limit richtet sich nach Einkommen und Ausgabeverhalten auf dem verknüpften Konto.
- Die Rückzahlung läuft automatisch mit dem nächsten Gehaltseingang, ohne Überweisung oder Ratenplan.
- Die Auswahl umfasst Gutscheine großer Shops und Plattformen, von Lebensmittellieferung bis Gaming.
- Anmeldung, Kontoprüfung und Bestellung laufen komplett in der App, ohne Papierkram.
Nachteile:
- Die Mitgliedschaft kostet Geld, und die genaue Gebühr ist erst im Bestellprozess ersichtlich.
- Die Expresszustellung kostet extra, was den Gesamtpreis etwas erhöht.
- Das Limit gilt nur für Produkte im Bonimo-Shop. Es gibt kein Bargeld und keine freie Verwendung.
- Für die Anmeldung muss ein Online-Banking-Zugang freigegeben sein.
- Die Kontoprüfung kann sich hinziehen, und nicht jeder Antrag wird freigeschaltet.
Kundenerfahrungen
In den App-Stores fallen die Bewertungen positiv aus. Im Apple App Store hat die App 4,4 von 5 Sternen bei 354 Bewertungen, bei Google Play 4,6 von 5 bei 368 Rezensionen und mehr als 10.000 Downloads.
Zufriedene Kunden loben vor allem, dass die Gutscheine schnell verfügbar sind. Ein App-Store-Nutzer schrieb im November 2024: „Bei mir hat alles wunderbar funktioniert. Die Gebühren finde ich für den Service vollkommen in Ordnung.“ Ein anderer meinte im Januar 2025: „Zwar nicht gerade preiswert, aber ich habe mein Gutschein sofort bekommen.“
Kritik betrifft meist die Dauer der Kontoprüfung und die Gebühren. Im August 2025 schrieb ein Nutzer, dass der Prozess der Kontoprüfung zu lange dauere und nannte eine monatliche Gebühr von 10 Euro. Eine weitere Nutzerin berichtete im Juli 2026, dass ihre Bestellung trotz bezahlter Expressgebühr nach mehr als 24 Stunden noch nicht angekommen war. Bonimo antwortet auf solche Bewertungen, dass die Kontoprüfung in Einzelfällen länger dauern kann.
Für wen eignet sich Bonimo?
Bonimo passt zu Menschen, die einen Gutschein für einen bestimmten Shop sofort benötigen und mit dem nächsten Gehalt bezahlen wollen. Interessant ist das Angebot vor allem für Kunden, die eine SCHUFA-Abfrage vermeiden möchten und kein Problem damit haben, ihr Online-Banking freizugeben. Voraussetzung ist ein regelmäßiges Einkommen auf dem verknüpften Konto
Fazit
Bonimo ist ein Gutscheinshop mit Zahlungsaufschub und kein Kredit im klassischen Sinn. Zinsen fallen nicht an. Man zahlt stattdessen eine Mitgliedsgebühr, und deren Höhe wird erst im Bestellprozess sichtbar. Wer die Konditionen vor dem Abschluss vergleichen möchte, muss also bis zur Bestellung durchklicken.
Dafür bekommt man eine Abwicklung ohne Schufa-Abfrage, sofort verfügbare Gutscheine und eine Rückzahlung, die sich mit dem Gehaltseingang von selbst erledigt. In den App-Stores sind die meisten Nutzer zufrieden.
Bonimo lohnt sich für Kunden, die regelmäßig bei bestimmten Shops einkaufen und die Zeit bis zum nächsten Gehalt überbrücken wollen. Wer stattdessen frei verfügbares Geld braucht, ist mit einem Online-Kleinkredit besser bedient.
Häufige Fragen
Ist Bonimo seriös?
Hinter Bonimo steht die Monet Financial Technologies GmbH mit Sitz in Nürnberg. Die App hat im Apple App Store 4,4 und bei Google Play 4,6 von 5 Sternen. Auf der Website gibt es keinen Hinweis auf eine Aufsicht durch die BaFin.
Was kostet Bonimo?
Für die Nutzung braucht man eine kostenpflichtige Mitgliedschaft. Wie hoch die Gebühr ist, hängt vom Plan ab und wird im Bestellprozess angezeigt. Eine Expresszustellung kostet zusätzlich, je nach Produkt unterschiedlich viel.
Fallen bei Bonimo Zinsen an?
Nein, Zinsen gibt es keine. Die Kosten entstehen allein durch die Mitgliedsgebühr und eine eventuelle Expressgebühr.
Wie bezahle ich bei Bonimo?
Der Kaufbetrag wird automatisch vom hinterlegten Konto abgebucht, sobald Gehalt oder andere Zahlungen eingehen. Eine manuelle Überweisung ist nicht nötig.
Macht Bonimo eine Schufa-Abfrage?
Nein. Bonimo verzichtet auf Auskunfteien wie die Schufa und berechnet das Limit aus Einkommen und Ausgabeverhalten auf dem verknüpften Online-Banking-Konto.
Was kann ich bei Bonimo kaufen?
Im Angebot sind Gutscheinkarten, Tankgutscheine und Gaming-Guthaben, zum Beispiel für Amazon, Zalando, Lieferando, Uber Eats, PlayStation, den Apple App Store und den Google Play Store.
Wie kann ich Bonimo kündigen?
Die Mitgliedschaft lässt sich in der App kündigen. Bei Problemen hilft der Kundenservice per E-Mail oder WhatsApp weiter.



